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Archiv

| | OFFENE MONATE `10 18.06. - 25.07.2010 Die Offene Ausstellung bietet Profis und Laien, die sich künstlerisch betätigen, eine Ausstellungsmöglichkeit in professionellenm Ambiente. In diesem Jahr können wir 13 Aussteller und Ausstellerinnen begrüßen. Traditionell sind malerische sowie grafische Arbeiten am stärksten vertreten. Gezeogt werden jedoch auch ausgewählte fotografische Arbeiten. Mit dabei sind in diesem Jahr: Gerda Bochmann/Jahnsdorf, Walter Brückner/Raum, Arndt Gaube/Oelsnitz, Werner Jugelt/Aue, Benedikt + Silke Männel/Zschorlau, Dietmar Rummel/Oelsnitz, Natalie Schwarz/Zöblitz, Karin Schöninger/Aue, Frank Sahmel/Lichtenstein, Petra Tetzner/Oelsnitz, Sonja Vogel/Neukirchen, Dietmar Weiße/Pockau. |
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| | Robert Schmiedel - Druckgrafik 26.03. - 06.06.2010 Der 1972 in Annaberg-Buchholz geborene Robert Schmiedel schloss 2001 sein Meisterschülerstudium an der HGB Leipzig ab und begleitete dort seither verschiedene Lehraufträge, aktuell in der Radierwerkstatt. Außergewöhnliches Beherrschen dieser Drucktechnik und einer Themenwahl, die dominiert ist von der Darstellung historischer Szenen der europäischen Geschichte empfehlen dieses junge Talent für diese Ausstellung. Die Ausstellung zeigt 60 Druckgrafiken unter anderem aus den Serien "Schweizer Berge", "Von den Türckenkriegen" und "Henry V" zu Shakespeare. |
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| | WEGZEICHEN 10 - unterwegs nach Deutschland 15.01. - 14.03.2010 7 Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Herkunft haben Ihre Heimat in Deutschland gefunden. Ihre ausdrucksstarke farbige Malereien und sensiblen Grafiken sprechen verschiedene Sprachen. So verschieden, wie die Herkunftskulturen aus denen sie stammen. Wie präsent ist die Ursprunksheimat in den aktuellen künstlerischen Arbeiten? Diese und mehr Fragen haben uns zu dieser spannenden Ausstellung im Rahmen der Ausstellungsreihe "WEGZEICHEN" inspiriert. Nadja Bernhardt /Chemnitz, Josef Brunner /Leipzig, Igor Fasko /Chemnitz, Daniela Gaete-Fontirroig /Dresden, Vadim Kotchoubeev /Chemnitz, Polina Kotchoubeeva /Chemnitz, Kuratorin: Dipl-Des. Katharina Meyer, Galerieleiterin |
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| | 16.10. - 14.12.2009 "Erlebtes + Erfahrenes" Lothar Kittelmann /Chemnitz Die letzte Ausstellung des Jahres 2009 in der Galerie im HEINRICH-HARTMANN-HAUS kann seit dem 16. Oktober besucht werden. Malerei, Druckgrafik und Zeichnungen von Lothar Kittelmann aus Chemnitz, der sich 75-jährig noch einmal der Herausforderung einer größeren Personalausstellung stellt. Der geborene Thüringer arbeitet zunächst über 30 Jahre als Schlosser und Werkzeugmacher und bleibt seinem Beruf zunächst trotz hoher künstlerischer Begabung bis zu seinem 50. Lebensjahr treu. Unter der Mentorenschaft von Michael Morgner wagte er 1984 die Bewerbung um die Mitgliedschaft im Künstlerverband und arbeitet seither als freischaffender Maler und Grafiker. Im allgemeinen sind die Bilder Kittelmanns nicht leicht zu lesen. Doch wer sich durch die Sperrigkeit des Äußeren hineinbegibt ins Innere, der spürt Verlässlichkeit und Kraft an seiner Seite. Vor allem der Holzschnitt und Farbholzschnitt von der verlorenen Form sind Lothar Kittelmanns Metier. |
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Oelsnitzer JugendKUNSTtage |


| | Oelsnitzer JugendKUNSTtage 19./20.11.2009 Mit guter Resonanz seitens der Schulen und Kindereinrichtungen der Stadt fanden erstmals die Oelsnitzer JugenKUNSTtage im HEINRICH-HARTMANN-HAUS statt. Neben altersgerechten Führungen, Einzelbildbesprechungen und Künstlergesprächen im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Erlebtes + Erfahrenes" mit Malerei, Grafik und Zeichnung von Lothar Kittelmann, war auch Raum für eigene kreative Betätigung. |
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| | 14.08. - 04.10.2009 Ausstellung "fokussiert" Fotografie von Sven Abraham/Döbeln, Marko Hehl/Chemnitz, Jörn Michael/Annaberg-Buchholz Die Ausstellung "fokussiert" zeigt Arbeiten von 3 Künstlern aus der Region. Sie gehören der jüngeren Generation der an. Ihre höchst unterschiedlichen Arbeiten treffen in dieser Ausstellung zum ertsen Mal zusammen. Das betrifft die Konzeption, die Inhalte als auch die Technicken. Damit möchten wir ein breites Spektrum zeitgenössischer Fotografie zeigen. Der Chemnitzer Marko Hehl, von Hause aus Anlagenmechaniker, hat sich seit einigen Jahren intensiv mit Fotografie beschäftigt. Nebenberuflich hat er schon mehrere Fotoausstellungen organisiert und kuratiert, bei denen er international renommierte Fotografen in unserer Region vorstellen konnte. Er selbst führt die Kamera ständig mit sich. Das gehört zu seinem Konzept, denn seine Fotografie versteht sich als fotografisches Tagebuch schreiben. Seine Fotos sind geprägt von ungewöhnlichen Perspektiven und starken Kontrasten. Motive entspringen urbanem Leben, zeigen technische Details oder Nahaufnahmen des Alltages. Der in Zittau geborene und heute in Döbeln lebende Fotograf Sven Abraham vertritt eine vollkommen andere fotografische Auffassung. Der experimentelle Arbeitsprozess am Objekt findet in der Dunkelkammer seinen Höhepunkt. Er bedient sich hier verschiedener technischer Tricks während des Entwicklungsprozesses, um die von ihm gewünschte Wirkung zu erzielen. Beispielsweise legt er mehrere Negative übereinander. Mehrfach überlagerte Motive lassen die Ursprungsaufnahmen nur noch erahnen und entwickeln eine eigenständige Aussage. Die großformatigen Farbfotografie von Jörn Michael lassen das durch den Sucher fokussierte Objekt völlig vermissen. Sein künstlerisches Interesse gilt Farben und Formen, die auch manchmal durch Zufall auf das Zelluloid gebannt sind. Der Prozess des Suchens nach Neuem bei Jörn Michael ist jedoch alles andere als Zufall. Kuratorin: Dipl.-Des. Katharina Meyer, Galerieleiterin |
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| | 03.04. - 07.06.2009 Ausstellung "zu früh im Jahr..." Grafik und Illustrationen von Bettina Haller/Chemnitz, Andrea Lange/Kemberg, Birgit Reichert/Freiberg Gezeigt werden die Arbeiten von drei Grafikerinnen, die sich in der Stilistik stark unterscheiden. Die Gemeinsamkeit: Schrift als gestalterisches Mittel und der literarische Bezug spielen für alle drei Frauen eine zentrale Rolle. Augenscheinlich ist das bei Birgit Reichert. Die 1961 geborene Kunstpädagogin aus Freiberg setzt eigene Gedichte in Szene, bei denen sie den Betrachter animiert, die Zeilen langsam zusammen zufügen. Daneben zeigt Reichert auch Illustrationen zu literarischen Arbeiten von Erwin Strittmatter und Sarah Kirsch. 2004 hat sich Birgit Reichert eine Druckpresse gekauft und arbeitet seither in der von Bettina Haller und Andrea Lange gegründeten „Sonnenbergpresse“ mit. Eine Bereicherung, wie sie bekennt, da sie vorher nicht in dieser Form mit Schrift arbeiten konnte. Weniger offensichtlich ist der literarische Hintergrund bei den Arbeiten, meist Farbholzschnitte, von Andrea Lange aus Kemberg bei Wittenberg. Die 1970 geborene freiberufliche Grafikerin zeigt unter anderem den Zyklus „Das dicke Kind“ zur gleichnamigen Kurzgeschichte von Marie Luise Kaschnitz. Mathias Lindner, Direktor der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz, bescheinigt den Bildern eine enorme Textbezogenheit, obwohl kein Text da ist. Während die Hässlichkeit in der Erzählung eindrucksvoll beschrieben wird, , habe Lange die Hässlichkeit zugunsten der Seelenverwandtschaft unsichtbar gemacht. Dabei zeigen die Grafiken scharfe Kontraste, große Klarheit und eine ruppige Sprache. Das ganze Gegenteil davon sind die filigranen Arbeiten von Bettina Haller. Die 1971 geborene freiberuflich Grafikerin aus Chemnitz ist mit einer Serie zu einem Roman von Fernando Pessoa zu sehen. Bebildert ist nicht der Gesamtroman, sondern die Traumsequenzen, die Haller unter dem Titel „Diese ganze Landschaft ist nirgendwo“ neu zusammen stallt. Spannend auch die Serie „In Mino`s Gärten“, entstanden während eines Projektes mit einem Schweizer Künstlerfreund, in der Kleingartenlandschaft von Chemnitz. (C.Zehrfeld, Freie Presse 07.04.09) Kuratorin: Dipl.-Des. Katharina Meyer, Galerieleiterin |
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| | 16.01. – 22.03.2009 "Wegzeichen 09" Peggy Albrecht/Chemnitz, Michael Backhaus/Chemnitz, Lenka Brezinovà/Sokolov, Marcel Kabisch/Frankenberg, Danilo Peysa/Dresden, Susann Popp/Oelsnitz/E., Silvio Zesch/Dresden Die erste Ausstellung des Jahres „WEGZEICHEN 09“ – eine breit gefächerte Schau unter dem Motto „Junge Kunst aus Tschechien und Sachsen“ bietet eine Menge Gesprächsstoff sowohl innerhalb der einzelnen Metiers, als auch in der Zusammenstellung von Malerei, Grafik, Fotografie und Objektkunst. Ziel der alljährlich ersten Ausstellung des Jahres ist es stets, Kunst aus ganz Sachsen zu zeigen. Mit der Oelsnitzer Textildesignerin Susann Popp ist eine Lokalmatadorin vertreten, die Arbeiten aus ihrer Serie „i + o“ zeigt, mit denen sie 2008 bei den 100 Sächsischen Grafiken vertreten war. In den Zeichnungen der Tschechin Lenka Brezinovà sind Kontraste am wenigsten zu finden. Hauchzart vermittelt ihre diffusen Bilder eher eine Ahnung als eine Form, was durch den bewussten Verzicht auf Titel noch unterstrichen wird. Anders bei Peggy Albrecht aus Chemnitz. Titel wie „Verkehrsnetze“, „Siedlungsgebiet“ oder „Verschlungene Wege“ deuten das zentrale Thema der Künstlerin an: „Mich interessieren die Zivilisation und urbane Dinge.“ Die 34-jährige Chemnitzerin hat sich bereits während ihres Studiums in Schneeberg stark auf die freie Malerei konzentriert. Der 1977 geborene Frankenberger Marcel Kabisch zeigt neben seinen Objekten „Faltboot“ und „42-Eck“ eigens für die Ausstellung gefertigte Holzschnitte mit locker jugendlichem Inhalt. Die Dresdner Danilo Peysa und Silvio Zesch sind beide bereits von den 100 Sächsischen Grafiken bekannt und können die „Dresdner Schule“ ihrer Arbeiten nicht leugnen. Peysa besticht mit einer Serie sehr dicht strukturierter Monotypien, mit hintergründigen Alltagsszenen. Der Chemnitzer Fotograf Michael Backhaus, bekannt durch seine Dokumentation des Gebäudeabrisswahns in der Chemnitzer Innenstadt, präsentiert sich innerhalb dieser Ausstellung von seiner anderen Seite – geglückte Schnappschüsse aus den 70-ern, mit einem Geschmack vergangener DDR-Realität. |
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