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Otto Müller-Eibenstock, Häuser IV, 1947, Tempera, Leihgabe Kunstverein Falkart e.V.

Gabriela Schlenz, HIMMELSBLICK, Hommage an Carlfriedrich Claus (zu der Der Schamane tanzt / Aggregat K), Öl auf Leinwand, Leihgabe der Künstlerin

Carl-Heinz Westenburger, Aus der Mappe "Model", frühe 1960er Jahre (Druck 2006, Kunstkeller Annaberg), Holzschnitt, Leihgabe Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst

Axel Wunsch, Hähnels Kühe, 2010, Pastell, Leihgabe des Künstlers
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Vernissage: Freitag, 16. Januar 2026, um 19 Uhr Einführung: Alexander Stoll, Galerieleiter
Die Ausstellung zum Jahresbeginn erinnert mit ihrem Titel „Wegzeichen“ an den Galeriegründer Heinrich Hartmann. In diesem Jahr präsentieren wir Werke von vier Künstlerinnen und Künstlern der Region, die sich in unterschiedlicher Weise von der Natur haben inspirieren lassen. Dabei gehen sie individuell ganz eigenen Wegen nach, rücken Landschaften, Pflanzen oder Tiere in den Fokus, arbeiten expressiv oder abstrahierend. Die Künstlerinnen und Künstler vertreten verschiedene Generationen und zeigen die zeitlose Anziehungskraft des Themenkreises Natur. Es werden Werke der Malerei, Zeichnung und Druckgrafik zu sehen sein. Die Exponate stammen von den Künstlerinnen und Künstlern selbst bzw. aus privaten und öffentlichen Sammlungen der Region.
Biografien:
Otto Müller-Eibenstock
1898 in Dorfstadt bei Falkenstein geboren Lehre als Textilzeichner 1916 – 17 Studium an der „Königlichen Kunstschule für Textilindustrie Plauen“ 1919 – 33 Entwerfer bei einer Eibenstocker Firma für Maschinenstickerei ab Anfang der 1920er Jahre erste konstruktiv-konkrete Werke, erste Fotogramme freundschaftliche Verbindungen zu Herwarth Walden („Der Sturm“) 1927 Mitglied der Künstlervereinigung „Die Abstrakten“ Soldat im Zweiten Weltkrieg, Kriegsgefangenschaft nach 1945 wieder als Maler und Textilgestalter tätig 1962 – 67 Lehrer an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg 1986 in Zwickau gestorben
Gabriela Schlenz
1963 in Aue geboren 1985 Abschluss als Diplom-Designerin (Flächengestaltung) Fachhochschule für Angewandte Kunst Schneeberg gestalterische Erfahrungen in der Textilindustrie seit 1991 freiberuflich tätig Entstehung großer, plastischer Textilbilder (übermalt) seit 2000 Rückkehr zur planen Fläche (vorwiegend Öl auf Leinwand, Holz) intensive Wahrnehmung der Natur, Auseinandersetzung mit archetypischen Symbolen und dem Kreislauf des Lebens lebt und arbeitet in Tannenberg/Erzgebirge
Carl-Heinz Westenburger
1924 in Tannenberg/Erzgebirge geboren 1939 – 42 Lehre und Meisterschule für Dekorationsmaler in Magdeburg 1951 – 57 Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee, Diplom Tafelbild und angewandte Kunst seit 1957 freischaffend in Tannenberg auf den Gebieten der Malerei und Grafik sowie baugebundener Kunst intensiver Einsatz im Naturschutz und in der Denkmalpflege 1989 Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau (mit Carlfriedrich Claus) 2001 Chemnitzer Umweltpreis 2002 Ehrenmitglied des Kunst-Keller Annaberg e.V. 2003 Initiator und Mitbegründer der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst 2008 in Tannenberg gestorben
Axel Wunsch
1941 in Kändler bei Chemnitz geboren 1956 – 58 Ausbildung als Färber 1956 – 63 Mal- und Zeichenzirkel bei Willy Wittig 1963 – 68 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Wolfgang Mattheuer 1963 - 1990 Lehrtätigkeit im Volkskunst-Zeichenzirkel Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) 2004 Ruth-Leibnitz-Preis für Plastik, Neue Sächsische Galerie, Chemnitz 2006 Retrospektive in der Neuen Sächsischen Galerie, Chemnitz (mit Katalog) seit 1968 freischaffend in Chemnitz
Begleitveranstaltungen: Sonntag, 1. Februar, 15 Uhr: Öffentliche Führung Sonntag, 15. März, 15 Uhr: Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland. Bildvortrag mit Andreas Eichler (Mironde Verlag)
Weitere Führungen und museumspädagogische Angebote nach Vereinbarung.
HEINRICH-HARTMANN-HAUS Untere Hauptstraße 16 09376 Oelsnitz/Erzgebirge Telefon 037298 17756 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.heinrich-hartmann-haus.de
Öffnungszeiten Do 9 – 17 Uhr Fr, Sa, So 14 – 18 Uhr
Die Galerie wird gefördert von der Stadt Oelsnitz/Erzgeb. und dem Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen.
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